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EP 65: Der Donnervogel, Prehistoric Planet und Naturdokus

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Jasmin Schreiber
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Lorenz Adlung

Herzlich willkommen zur neuen Folge Bugtales! Heute sprechen Lorenz und Jasmin als erstes über den Donnervogel, wieso er ausgestorben ist und wie man herausgefunden hat, dass ausgegrabene Eierschalen zu ihm gehören.

Anschließend spricht Jasmin über die „Doku“-Serie Prehistoric Planet auf Apple TV+ und darüber, was sie an dieser Serie und an modernen Naturdokus dann doch ein bisschen stört.

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Material

Coverbild: (c) Apple
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6 comments
  • Hach… Ich mag euch. Total. Ich will irgendwie keine negative Kritik geben, weil ich euch eigentlich stundenlang zuhören könnte. Diesmal stieß mir die Folge aber irgendwie dann doch sauer auf, nicht inhaltlich, aber auf eine eigenartig abwertende Weise. Ich kann ja die Kritik an den ganzen neuen Dokus verstehen und stimme sogar größtenteils zu, aber die Art und Weise, wie hier gesprochen wurde, hat mich dann doch ziemlich… aufgeregt.
    Mein Problem ergibt sich aus der Tatsache heraus, dass darüber aus einer Position heraus gesprochen wurde, die anderen vermittelt, sie seien irgendwie nicht auf dem selben intellektuellen Niveau wie die Sprecherin, also Jasmin. Warum? Weil ja „richtige“ Dokus nicht das intellektuelle, wissenschaftliche, inhaltliche und hintergrundtechnisch relevante (reale) Bild vermitteln würden. Über einen Zeitraum, der unendlich viel Platz einzunehmen schien, wurde darüber gelästert (und ja, mehr war es nicht, denn es hatte kaum mehr als einen rein persönlichen, emotionalen und anekdotischen Anspruch) wie viel besser Dokus früher waren, weil beispielsweise da halt jemand stundenlang auf ein Nilpferd gewartet hat, das dann vielleicht gar nicht aufgetaucht ist. Das die Realität ungeschönt dargestellt wurde, ist nicht gleichzusetzen mit mehr Anspruch. Das die Technik zu Vermittlung besser geworden ist, ist nicht gleichzusetzen mit einem Abfall des Inhaltes. Wenn ich als Zuschauer mir beispielsweise eine Netflix-Doku ansehe, bekomme ich viel mehr das Gefühl, die gezeigte Welt oder zumindest das Leben darin erhalten zu wollen, als wenn ich verwackelte Bilder von Geparden sehe. Wenn ich sie einem Kind zeige, vermittle ich ihm ein Bewusstsein für den zukünftigen Umgang mit und dem Interesse für die Natur in der Zukunft. Auch das geht besser mit imposanten Bildern. Davon abgesehen finde ich es wichtig, neben den doch auch schon mal in Netflix-Dokus aufgezeigten bestehenden Problemen, auch eine Welt zu zeigen, in der man sich verlieren kann. Sehr viele Menschen sehen sich Naturdokus zum Runterkommen nach einem harten Tag an, was einer der Gründe für diese Machart ist. Kann man kritisieren, sollte man teilweise auch, aber erstens gibt es neben diesen Dokus definitiv auch diejenigen, die auf Missstände hinweisen und diese auch gezielt anprangern, zweitens ist nun mal nicht jeder zweite Mensch auf diesem Planeten Biologe und beschäftigt sich gern mit Hintergründen einer Doku. Ich würde sogar sagen, diejenigen, die sich damit ausführlicher befassen möchten, sind die Minderheit. Vor zehn, zwanzig Jahren sah außerdem auch nicht jede Doku wie von dir beschrieben aus. Es wurde sich eventuell nur ein bisschen mehr zugetraut.
    Ich finde, nichts rechtfertigt diesen unglaublichen Rant in dieser Folge wirklich, da dieser über eine Kritik weit hinausgeht und ständig die gleichen Argumente wiederholt hat, aus teilweise rein nostalgischen Gründen.
    Und ja, sie wertet Menschen aus eben diesem Grund ab. Wenn ich gern Dokus sehen würde und mir jemand von oben herab erzählen würde, dass die Dokus ja scheiße sind, weil „früher war alles besser“, würde ich mich definitiv abgewertet fühlen, denn trotz Versuchen der Abschwächung – viel mehr war das nicht.
    Sooooo, das waren dann mal meine zehn Cent dazu, weil ich diesmal wirklich ziemlich gestutzt habe. Normalerweise sind bei solchen Aufregern did Argumente wenigstens fundiert. 😉 (Und ich hab nix gegen Meinungen, aber die Länge dieser und das immer wieder drauf Rumreiten haben die Folge irgendwie zerstört…)
    Liebe Grüße dennoch!

    • Finde ich einen recht bösartigen Kommentar. Du unterstellst Jasmin Sachen, die sie gar nicht gesagt hat. Von wegen irgendwas mit Intellektualität, dass sie sich besser darstellen will, dabei hat sie explzitir gesagt, dass es darum nicht geht. „aus rein nostalgischen Gründen“ ist auch Schwachsinn. Mein Lesetipp: Dieser Artikel aus The Atlantic, von wegen Nostalgie und keine Argumente: https://www.theatlantic.com/culture/archive/2021/04/problem-nature-documentaries/618553/
      Finde nicht diesen „Rant“ unglaublich, sondern diesen Kommentar.

      Liebe Grüße,
      ein Hamster von Steady

      • Hui, hier ist ja was los 🙂 Also erst einmal: Danke euch beiden für das Feedback! @Romy: Alles gut, man kann natürlich Leute auch kritisieren, die man mag, ist doch normal. Ich kann zwar nicht alle deine Argumente nachvollziehen, aber ist doch voll okay, wenn du mal ein Thema doof findest oder so. Und @Stephan: Finde das nicht bösartig, kann wie gesagt zwar auch manchem nicht folgen, aber unter bösartig verstehe ich was anderes. Ist einfach kritisch, und das ist doch in Ordnung :). Und danke für den Link, den schaue ich mir direkt an! Und danke für deine Unterstützung bei Steady! :)))
        Liebe Grüße
        Jasmin

        • Ja, das ist das Problem mit subjektiven Empfindungen und Emotionen… Ich steh immer noch zu meinen Aussagen (auch wenn es echt spät war und ich das tags über vielleicht etwas anders verfasst hätte), wollte aber definitiv nicht verletzend wirken. Ich bin eigentlich sonst meist ein sehr großer Fan deiner Positionen (Und wenn mal nicht, who cares?) und kann ja auch absolut die im Podcast vorgebrachten Argumente nachvollziehen. Darum ging es nämlich, wie Stefan scheinbar falsch verstanden hat, nicht. Es ging um vieles dazwischen. Und als ich den Kommentar verfasst habe, habe ich vorher auch eine ganze Weile drüber nachgegrübelt, weil es mich eben ziemlich aufgewühlt hat. Ich glaube, das wäre einer dieser Punkte, bei dem ich im wirklichen Leben wahrscheinlich auch versucht hätte, irgendwas zu sagen, deshalb hab ich mich dazu hinreißen lassen, wirklich noch einen Kommentar abzusetzen. Aber es ist eben auch ein subjektives Empfinden und wenn ich länger darüber nachgedacht hätte, hätte ich vielleicht eher nichts geschrieben. Ich will ja auch Aussagen, denen ich mal nicht zustimme, denn diverse Meinungen sind wichtig und damit verbundene Emotionalität gehört dazu. Sonst wäre es ja auch langweilig. (Mal davon abgesehen muss ich mir die Folge ja nicht nochmal anhören. Es gibt schließlich genug andere.)
          Danke jedenfalls für die Antworten. Ich hoffe, das Thema hat sich damit erledigt und wirft nicht noch irgendwelche kruden Schatten, denn in dem Moment, in dem ich das schrieb, hab ich nicht vorgehabt, daraus eine größere Diskussion werden zu lassen.
          Einen schönen Sommer noch! 🙂

  • Danke für diese spannende Episode! Ich hatte ähnliche Gedanken wie ihr bei Prehistoric Planet, irgendetwas kam mir komisch vor und jetzt ist es mir klar! Ich fand auch die Behindthescenes-Beiträge viel spannender. Da wo dieser Wissenschaftler alles ein bisschen erklärt hat!
    Finde Dokumentationen wie Unser Planet oder Planet Erde genau wie Jasmin schön zum Anschauen, finde aber auch ein bisschen schade, dass da vergleichsweise wenig Wissen vermittelt wird.

    Wieder einmal eine tolle Folge, auch die Story von Lorenz fand ich richtig gut!! Toll dass ihr wieder wöchentlich kommt :-)!!!

    Alles Liebe
    Maria

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