BUGTALES.FMDie Abenteuer der Campbell-Ritter

EP5: Diversität in den Naturwissenschaften

avatar Lorenz Adlung
avatar Jasmin Schreiber

Wie ihr ja schon mitbekommen habt, wissen Lorenz und Jasmin vorher nicht, was für eine Geschichte die oder der andere mit in die Aufnahme nimmt. Anscheinend sind beide jedoch mittlerweile durch diese sehr harmonische Podcast-Ehe so synchronisiert, dass sie zufällig an dasselbe Thema gedacht haben: An Diversität in der Wissenschaft, also abseits der weißen Männer.

Zuerst erklärt Lorenz, wie Frauen, queere Menschen und BIPoC (durch Studien belegte!) innovativere Wissenschaft betreiben, jedoch aufgrund von struktureller Frauen-, Queer-Feindlichkeit und Rassismus im Wissenschaftsbetrieb systematisch ausgegrenzt und benachteiligt werden.

Auch Jasmin hat sich mit Benachteiligungen im Wissenschaftsbetrieb befasst und erzählt, wie Watson & Crick die Forschungsergebnisse von Rosalind Franklin stahlen und mit dem darauf basierenden DNA-Modell den Nobelpreis holten, ohne sie miteinzubeziehen. Außerdem erzählt sie von Anfeindungen, denen Frauen in der Wissenschaft begegneten und bis heute ausgesetzt sind.

Material

Initiative für die, die als erste Person in ihrer Familie studieren wollen:
https://www.arbeiterkind.de/

Ein Projekt von Lorenz für die Verknüpfung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Ländern mit hohem Einkommen mit Ländern mit mittlerem oder niedrigem Einkommen:
https://scicompass.wordpress.com/

Ein Kommentar zur fehlenden Vielfalt bei genetischen Studien:
https://www.nature.com/news/genomics-is-failing-on-diversity-1.20759

Die ZeitsprungFM-Folge zu Henrietta Lacks und der Zellkultur: Hier >>

Spannende BIPoC Science-Twitter-Accounts aus Jasmins Following-Liste:


Auf dem Titelbild dieser Episode: Rosalind Franklin, 1955 in ihrem Labor. CC BY-SA 4.0, (c) MRC Laboratory of Molecular Biology

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1 comment
  • Hallo,
    die Folge war sehr informativ und angenehm zu hören. Ich habe nur eine kleine Anmerkung: Die Konferenz, wo Männer schweigen müssen, das wirkte auf mich diskriminierend, dabei habt ihr Diskriminierung doch angeprangert. Mir ist klar, dass die Idee im Eifer des Gefechts kam und asu Wut über die Verhältnisse entstand. Aber mit so etwas wird es doch nicht besser. Man kann doch nicht unterstellen, dass Männer per se nur dumme Einwände haben.

    Und weil die Empörung immer schnell hoch schlägt: Ich will niemanden auf den Schlips treten. Es ist nur meine Meinung.

    Was logisch ist, aber auch mir erklärt werden musste: Es gibt keine Menschenrassen, weil Rasse etwas ist, was künstlich erhalten wird. Nur weil ich meiner Rassekatze den Sexualpartner vor die Nase setze, bleibt die Rasse in der nächsten Generation erhalten. Das wir alle Mensch sind, wusste ich schon vorher, nur warum der Begriff “Rasse” (eigentlich schon immer) unpassend ist.

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