BUGTALES.FMDie Abenteuer der Campbell-Ritter

EP1: Von Dinosauriern, Knochen und Schneckenmenschen

avatar Jasmin Schreiber
avatar Lorenz Adlung

Juhu, wir haben unsere erste Folge Bugtales.fm auf die Welt gebracht! Und wie jede Feuertaufe ging so ziemlich alles schief, inklusive eines Mikrofons, das unbemerkt die schlechteste Soundqualität seit der Erfindung des Grammophons ablieferte. Aber wie echte Wissenschaftler*innen dachten wir uns eben: Egal, wir lassen das jetzt so!

In dieser ersten Folge erzählt Jasmin davon, wie das damals eigentlich so war, in einer prähistorischen Dinosaurierwelt zu leben und Lorenz berichtet über Knochen, seinen Kumpel Knochenmark und es werden hochwissenschaftliche Überlegungen zur Existenz von Schneckenmenschen gestellt.

Enjoy!

Material

Lorenz in seinem “Aufnahmestudio” (Es ist sein Kleiderschrank):

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12 comments
  • Endlich mehr deutsche Life Science Podcasts! Fand es richtig gut und cool und sowieso. Ein paar Sachen müssen sich glaube ich noch etwas einruckeln, die Lautstärke hat zwischendurch ganz schön geschwankt und manche Abschnitte waren vielleicht etwas gefüllt mit Zahlen – das finde ich in Audio only immer etwas schwierig.
    Aber ich bin sicher bis Folge 100 hat sich das gelöst und so lange höre ich auf jeden Fall zu 🙂

    • Hey, danke fürs Feedback! Dass die Audioqualität nicht stimmt, steht ja in der Beschreibung und auch, wieso. Das mit den Zahlen ist ein guter Hinweis, danke dir! 🙂 Liebe Grüße, Jasmin und Lorenz!

  • Tja, beim Thema Knochenwachstum hätte man schon mehr ins Detail gehen können, z.Bsp. inwiefern sich Säugetier- von allen anderen Wirbeltierknochen unterscheiden (Stichwort Epiphysenfugen), was zur Folge hat, daß man bei versteinerten Säugetierknochen schöne zusammenpassende Gelenkenden hat, während bei allen anderen Wirbeltieren (die mit Ausnahme der Vögel auch zeitlebens wachsen) die Gelenkenden aus einer Knorpelschicht bestehen, die bei Versteinerungen dann einfach nicht mehr da ist; das hat dazu geführt, daß historische Rekonstruktionen von Reptilien z.T. Knochen falsch zugeordnet und an völlig absurden Stellen eingebaut wurden (bei modernen Rekonstruktionen natürlich auch nicht gänzlich auszuschließen). Sorry, aber ich komme von der Paläontolgie her, daher hat mich diese Folge ein wenig enttäuscht, und Jasmins Lachanfall machte es nicht besser. Ud mein Grundlagenbuch wäre eher der Romer/Parsons.

    • Hallo Barbara,

      Danke für dein Feedback! Das mit den Knochen ist sicher richtig, wenn wir mal eine Folge mit dem Schwerpunkt Versteinerungen haben, werden wir darüber sicher auch sprechen. Das war hier aber nicht der Fall und wir achten sehr darauf, nicht zu sehr abzuschweifen und unser Zeitlimit nicht zu sehr zu überschreiten.

      Und ja, der Parsons ist auch gut, an der Uni Marburg und in Wien haben wir aber eben mit dem Campbell gearbeitet. Da hat ja jede*r immer eigene Favoriten.

      Liebe Grüße,
      Jasmin (ich warne dich aber lieber gleich vor: in unserem Podcast wird generell sehr viel gelacht ;))

  • Gerade vom Zeitsprung zu euch gekommen. Hut ab!
    Qualität für eine erste Folge Top!
    Letztens erst gedacht:” Ein Wissensbiologie-Podcast wäre echt klasse. Und zack über euch gestolpert.
    Euer beider Erzählstil und Vortragsart sind so erfrischend unterschiedlich, und dennoch sehr gut! Ich mag einen Medizinabstecher in den Geschichten sau gerne.

    Schönes Thema und gut vorgetragen. Ihr beide bringt es echt schlüssig und sympathisch rüber. Freue mich schon jetzt in den nächsten Tagen die Episoden nachzuholen.
    Weiter so!
    Man kann Leuten nicht vertrauen die keine Dinosaurier mögen 😉

    Grüße vom Taunus nach Frankfurt/Israel
    Marvin

  • Hallo! Bin nach Eurem sehr interessanten Zeitsprung-Exkurs hier gelandet und bei Spotify bereits Follower. Nach der ersten Episode hier muss ich aber Lorenz eine Frage stellen: Hat die nebenbei erwähnte Berkenhout-Anekdote von der Liebhaberratte irgendeinen greifbaren Hintergrund? Eine kurzes Googeln bringt bei mir nur das Ergebnis, B habe die Ratte bzw. damals noch “Mus” so genannt, weil er glaubte, die Tierchen seien auf norwegischen Schiffen im United Kingdom eingewandert. Schon Charles Dickens habe die Angabe kritisiert. So zumindest die NY Times vom 31. Januar 2017 “A Rat With a Bum Rap”. Die These vom norwegischen Lover hat mir deutlich besser gefallen 😉

    Ansonsten: Danke für Eure Arbeit und bitte weiter so!

    • Hallo Wolfgang, vielen Dank für die berechtigte Frage. Ich hatte diese Anekdote spontan aus der Erinnerung meiner dreizehn Jahre zurückliegenden Zoologie-Vorlesung gekramt. Allerdings rekapitulierte ich fälschlicherweise, Rattus norvegicus sei von Carl von Linné beschrieben worden (der Rattus rattus beschrieb), aber es war, wie Sie richtig anmerken, John Berkenhout. Da mir die Erzählung noch so prominent im Gedächtnis war, habe ich sodann in den mir einsichtigen Lehrbüchern des Professors nachgeschaut, der damals die Vorlesung hielt – bisher ohne Erfolg. Ich werde den Professor mal persönlich kontaktieren, vielleicht kann er die Sache richtigstellen. Bis dahin gilt das wohl als mein Bug der Woche. Mea culpa. Verzeihung, und vielen Dank nochmals für den berechtigten Hinweis.

  • Hallo,

    ich bin über die Zeitsprung Crossover Folge auf euch gestoßen, habe mir gerade die erste Episode angehört und finde euer “Kind” richtig hübsch!
    Für einen interessierten Biologielaien wie mich viele neue und interessante Informationen, das ganze insgesamt locker vorgetragen mit Gag-Einlagen – gefällt mir gut!

    Weiter so,
    viele Grüße,

    Christian

  • Ich folge euch ebenfalls seit Zeitsprung. Der Podcast gefällt mir sehr gut, die Qualität hebt sich doch deutlich aus der Masse ab. Schon allein der schöne Jingle… das hat keiner! Ich habe selbst 1975 angefangen, Biologie zu studieren, leider den Beruf nie ausgeübt. Liebe Grüße

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